„Von Liebe und Zorn

 – Jung Sein in der Diktatur“

Sibilla-Egen-Schule zeigt vom 10. bis 31. Mai interessante Ausstellung zur Lage Jugendlicher in der DDR

Das öffentliche Ausstellungsprojekt „Liebe und Zorn in der Diktatur“ wurde bereits in vielen deutschen Städten gezeigt und von Tausenden besucht. Die zeitgeschichtliche Darstellung zur schwierigen Situation von DDR-Jugendlichen in Schule und Freizeit ist von der Eröffnung am 10. Mai um 10 Uhr bis zum 31. Mai an der Sibilla-Egen-Schule Schwäbisch Hall im Berufsschulzentrum zu sehen und lädt Schulen, Jugendliche und Öffentlichkeit zum Besuch ein, an Schultagen von 8 bis 16 Uhr. 

Das Thema findet man in vielen Lehrplänen im Fach Gemeinschaftskunde/Geschichte aller Schularten. Es werden Geschichten aus der Geschichte erzählt, u. a. am Beispiel der Biografien zweier Jugendlicher.

Die Geschichtslehrer Paul Glass und Hans Graef reagierten positiv auf die Anfrage des Vereins  „Freiheit e. V. Erfurt“, der die interaktive Wanderausstellung mit 27 Bannern und 7 Hörstationen zu Themen wie „Sinn-Suche“, „Geborgen Sein“, „Dabei Sein“,“ Frei Sein“ und „Anders Sein“ zeigt. Sie leistet einen Beitrag zur Geschichte der deutschen Einheit, indem sie erlebbar macht, welche Wahrnehmungen, Enttäuschungen und Hoffnungen Jugendliche im DDR-Alltag erlebten. „.. ich will meine Träume nicht nur träumen, ich will sie auch ERLEBEN“ (Udo Lindenberg, „Daumen im Wind“) – dieses Leitmotiv steht auf dem Plakat.  

Zur Eröffnung am 10. Mai ab 10 Uhr finden eine Einführung und ein Podiumsgespräch statt. Informationen, Bildungsmaterial und Ausstellungsimpressionen stehen auf www.von-liebe-und-zorn.de 



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Stand: 11-05-08
Letzter Bearbeiter: Gij
Datei: schule/2010_11/liebe_zorn/ausstell-ank.htm