Leckeres Apfelgelee aus eigener Produktion

Schülerfirma der Sibilla-Egen-Schule stellt Fruchtgelees her
Die Schülerinnen und Schüler stellen leckere Gelees verschiedener Geschmackrichtungen aus den bekannten "Grünspecht"-Säften her. Diese werden schließlich vermarktet und können bei "Hohenloher Fruchtsäfte" und der BAG Hohenlohe-Raiffeisen e.G. gekauft werden. Weitere Vertriebspartner sind in Planung.

Die Sibilla-Egen-Schule hat das Konzept der Schülerfirma bereits 2014 eingeführt. Die Firma wird in jedem Schuljahr vom 1. Jahrgang der Berufsfachschule des Profils Hauswirtschaft und Ernährung unter Leitung der Technischen Oberlehrerin Brigitte Lutz geführt. Geschäftskonzept, Firmenstrukturen und Marketingstrategien liegen in der Hand der Schülerinnen und Schüler. Das Logo und der Markenname kommen vom Kooperationspartner Hohenloher Fruchtsäfte.

Von der Kostenkalkulation und dem Materialeinkauf über die Eingangskontrolle und der Produktion der Gelees bis hin zum Vertrieb, der Auslieferung und dem Schreiben der Rechnungen machen die Schülerinnen und Schüler alles selbst.

Sie sind von der Arbeit in der Schülerfirma begeistert. Schlüsselqualifikationen wie Eigenständigkeit, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit werden dabei gefördert.

Das Team der 2BFH1 aus dem Schuljahr 2014/15

Das ist der 1. Jahrgang der Schülerfirma: die Schülerinnen und Schüler der 2BFH1 im Schuljahr 2014/15

"Das Arbeiten in der Schülerfirma ist richtig cool", so eine Schülerin. "Da wir in kleinen Teams arbeiten, lernt man, Probleme gemeinsam zu lösen. Das hat auch unsere Klassengemeinschaft gestärkt. Jeder hat sein Spezialgebiet." Dass es sich bei der Arbeit in der Schülerfirma nicht um konstruierte Situationen, sondern um Lebensrealität handelt, gefällt den Schülerinnen und Schülern besonders. "Dadurch, dass wir mit den Kunden direkt in Kontakt sind und die Rechnungen selbst schreiben, fühlen wir uns von der Außenwelt ernst genommen'", sagt ein Schüler. Die Kommunikation mit den Kunden und im Team schätzt er besonders. Die Schüler haben Freude daran, eine Geschäftsidee weiter zu entwickeln und Wirklichkeit werden zu lassen, vom ersten Tag an.

Am Ende eines erfolgreichen Geschäftsjahres steht die große Teambesprechung, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen evaluieren. Fragen wie "Welche Apfelsorte geliert besser?" und "Was könnte man beim nächsten Mal anders machen?" werden diskutiert.

Wie gut die Grünspecht-Gelees angenommen werden und wie groß die Nachfrage, trotz großem Angebot von Mitbewerbern, nach dem Produkt ist, zeigt sich an den positiven Verkaufszahlen.

Wie im Lehrbuch: Unter dem Motto "learning by doing" haben die Schüler wirtschaftliche Zusammenhänge durch direkten Praxisbezug erfahren.

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